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Abtei Michaelsberg

Historische Stadtansicht von Siegburg von 1900 (Gemälde von Franz Halm, Besitz des Siegburger Stadtmuseums)

Die Abtei Michaelsberg war eine Abtei des Benediktinerordens. Sie bestand von 1064 bis 2011 (mit einer Unterbrechung von 1803 bis 1914) und gehörte zur Kongregation von Subiaco, zu der in Deutschland nur noch die Abtei Kornelimünster bei Aachen gehört. 

Das Klostergebäude mit seiner weithin sichbaren Kirche liegt auf dem Michaelsberg, rund 40 Meter oberhalb der Kreisstadt Siegburg und prägt weithin sichtbar das Stadtbild.

In den Jahrhunderten ihrer Geschichte hat die altehrwürdige Abtei über der Sieg viel erlebt: Blüte und Niedergang, Aufbau und Zerstörung, die Vertreibung der Mönche ebenso wie ihre Rückkehr… 

Südseite der Abtei
Südseite der Abtei

1064 gründete der Kölner Erzbischof Anno II. die Benediktinerabtei. Der ursprüngliche Bau wurde durch Brände im 18. Jahrhundert zerstört und durch den bis heute erhaltenen barocken Gebäudekomplex ersetzt.

Nach der Auflösung der Abtei 1803 wurden sie erst als Kaserne, dann als Irrenanstalt und später als Zuchthaus genutzt. Ab 1914 wurde die Abtei mit kurzer Unterbrechung durch den 2. Weltkrieg von einem Benediktinerkonvent bewohnt.

Die Kongregation von Subiaco (Subiaco ist heute noch ein Benediktinerkloster in Italien. Dort begann der hl. Benedikt sein monastisches Leben) ist die größte Kongregation innerhalb der benediktinischen Konföderation, mit heute fast 60 Männerklöstern und 20 Frauenklöstern in allen Erdteilen.

Impressionen

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